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Review: Bullet - Dust To Gold (2018) 28.04.2018 - 18:42

Das neue Werk der Schweden ist mehr als nur ein Kracher geworden und übertrifft sämtliche Erwartungen. Das ist Qualität! Zeitlos, rockig, gut! Lest hier unsere Review: 

Vier lange Jahre hat es gedauert, bis Dag Hell Hofer und seine Mannen endlich wieder die Kugel abfeuern. Nach dem eher etwas mehr an Judas Priest angelehnten "Storm of Blades" gehen die Schweden mit dem aktuellen "Dust Or Gold" wieder mehr in Richtung AC/DC und feuern einen ganzen Sack neuer Hits heraus. Das Album habe ich persönlich sehnsüchtig erwartet und bevor es am 17.05.2018 die Jungs Live auf die Augen gibt, wird erstmal überprüft, was Bullet in den letzten 4 Jahren getrieben haben. Großartiger hätte das Ergebnis wahrlich kaum sein können. War "Storm of Blades" sicher kein schlechtes, aber auch nicht unbedingt das Beste Album der 5 Schweden, besinnen sie sich auf "Dust To Gold" wieder auf alte Stärken. Der WOW Effekt sitzt bei der aktuellen Scheibe von Anfang bis Ende. Bullet rocken einfach wie die Sau! 

Disk rein und die Lautsprecher bis auf Anschlag. "Speed and Attack" und "Ain't Enough" machen direkt alles klar. Wer da noch ruhig sitzen bleiben kann, ist definitiv im falschen Film. Arschgeile Riffs treffen auf grandiose Solis und Double Leads. Bullet sind wahrhaftig vom Fach. "Rogue Soldier", "Fuel the Fire" (Das Solo Freunde, das Solo!!!!) oder "One More Round" - Die Richtung ist klar gesetzt. Hits, Hits, Hits! Wer nach den ersten 5 wahnsinnigen Krachern aber meint, die Schweden hätten schon sämtliche Kugeln verschossen, wird eines besseren belehrt, denn da sind noch genug Projektile im Magazin! Weiter gehts mit dem furiosen "Highway Love" - Sonnenbrillen Feeling. Ellenbogen raus und linke Spur bis Meppen! Man kann hier definitiv kein besonderes Highlight hervor heben, dafür ist die Qualität jeder einzelnen Scheibe viel zu hoch, um einen Favoriten heraus zu kristalisieren. "Wildfire" besticht mit gefühlvollem Solo, im Riffgewitter und "Forever Ride" wirkt schon fast episch. "Screams in the Night" ist so ein typer Bullet Song, wie man ihn von vorherigen Alben kennt, mit starken gefühlvollen Solis, dennoch stinkt dieser aber erstmals gegen den gewaltigen Rest einwenig ab und auch "Hollow Grounds" wirkt erstmals wie ein Album Füller Track ohne Highlights. Geht am Ende den Schweden doch noch die Luft aus? Negativ. Der Titeltrack "Dust To Gold" zieht nochmal an der Qualitätsleine und bescherrt uns einen Midtempo Rocker mit gigantischen Chorus und stimmigen Melodie Einlagen. 

Unterm Strich erfüllt "Dust To Gold" nicht nur alle Erwartungen, sondern übertrifft diese noch bei weitem, so das der aktuelle Longplayer definitiv zu den Besten Werken (wenn nicht sogar insgesamt DAS Beste) der Band gezählt werden darf. Hits und Hymnen am Fließband. Da kann man getrost vernachlässigen, das gegen Ende auch zwei schwächere Songs dabei sind, wenn man dafür ganze 9 Meisterwerke am Start hat, die allesamt auch ihren Platz auf einer Best Of Sammlung verdient hätten. Ich bin wirklich angetan von diesem Album und freue mich jetzt schon wie ein Schnitzel auf die Live Versionen. Ein großartiges Album von einer großartigen Band. Wenn Album Nr.7 wieder so ein Kracher wird, warten wir sicherlich gerne wieder 4 weitere Jahre darauf. Gut Ding will schließlich Weile haben. 

The Count für Radio Rock

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