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Review: 77 - Bright Gloom (2018) 29.04.2018 - 10:18

Alles wie erwartet. Wieder nichts nennenswertes aus Katalonien. Uninspiriert und langweilig. Lest hier unsere Review:

Das sich die spanischen Rocker von 77 mehr und mehr selbst abschaffen, ist beim genaueren Hinsehen oder besser gesagt, hinhören der bisherigen Diskographie wirklich nicht mehr von der Hand zu weisen. War ihr Debüt "21st Century Rock" aus dem Jahre 2009 noch ein starkes, klassisches, AC/DC angelehntes Rock'n'Roll Album, sank die Qualiät mit jeder neuen Scheibe weiter ab. Ihre mittlerweile nun fünfte Platte "Bright Gloom" löste schon im Vorfeld keinerlei Begeisterung mehr aus und das sollte sich beim durchhören auch nicht ändern. Die Katalanen sind inspirationslos und langweilig. Vom klassischen Rock'n'Roll ist ohnehin nichts mehr übrig geblieben. Viel mehr begibt sich das neue Album vom Sound her in eine Art 60/70er Jahre-gewollt-aber-nicht-gekonnt-Atmosphäre, die man so ziemlich bei jeder Band aus dieser Zeit besser gehört hat. "Bright Gloom" hat überwiegend einfach überhaupt keinen Klang, der irgendwie hängen bleibt. Fast jeder Song steht eigentlich nur dafür, das man ihn sich kein zweites mal mehr anhören würde. "Who's Fighting Who" grooved ordentlich. "Last Chance" und "I Want My Money Back" können auch noch Überzeugungsarbeit leisten und erinnert an die in Europa einst unveröffentlichten Anfangszeiten der legendären Australier. Der Rest ist allerdings eher zum wegwerfen und das ist bei aller Qualität die die Band einst mal aufgewiesen hat, schon ziemlich traurig. 

Unterm Strich ist alles wie immer. 77 langweilen Non Stop weiter, so das auch das neue Album "Bright Gloom" nicht der Rede wert ist. Schade.

The Count für Radio Rock

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