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Review: Dimmu Borgir - Eonian (2018) 09.05.2018 - 19:06

Synthi Gedudel Brechreiz Orchester meets E-Gitarren. Dimmu Borgir haben ihren Black Metal und sich selbst gleich mit abgeschafft. Lest hier unsere Review: 

Darauf hat man nun 8 lange Jahre gewartet. Wirklich? Nein sicherlich nicht. 
Dimmu Borgir, ist das eigentlich noch Black Metal? Nein sicherlich nicht. 
Kann man das neue Album "Eonian" weiter empfehlen? Nein, vorallem das sicherlich nicht!

Die einst doch so stimmige Black Metal Revolution mit Keyboard und Klargesang ist schon seit dem letzten Werk "ABRAHADABRA" völlig verschwunden und zu einer Art Symphonic Metal meets Orchester Gedudel verkommen. Wenn ich im Metal eins hasse, dann sind es Synthi Orchester, die ohnehin niemals in das Genre gehören. Black Metal muss auch Black Metal bleiben! Mit dem Versuch episch zu wirken, landen Dimmu Borgir einen Fehlschuss nach dem anderen. Das Gedudel ist nämlich wie ein alter Kaugummi. Hat man einmal zu lange darauf herum gekaut, schmeckt er nicht mehr. Das mag vielleicht über 1 - 2 Songs ganz nett sein, danach nervt es nur noch wie ein platter Autoreifen. Lediglich Jens Bogren versprüht in seinem Krächtz-Gesang einwenig alte Dimmu Klasse, alles andere ist reine musikalische Grütze, die ich niemandem zur Nachahmung empfehlen würde. 

Unterm Strich ist "Eonian" einfach furchtbar. Gute Black Metal Alben sind auch episch ohne Brechreitz Orchester. Das Album ist nichts weiter als ein Synthi Musical mit E-Gitarren, aber sicherlich nicht das, was ein Black Metal Fan erwarten oder kaufen würde. Dimmu Borgir sind gerade gut dabei, sich selbst abzuschaffen. 

The Count für Radio Rock

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