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Review: Bury Tomorrow - Black Flame (2018) 28.07.2018 - 19:23

Metalcore in Perfektion! Die Briten von "Bury Tomorrow" beleben das totgesagte Genre mit einem wahren Knall. Nackenbrecher und Fließbandhymnen hieven "Black Flame" mal eben ganz nach oben. Ein absolutes Highlight in diesem Jahr. Lest hier meine Review:

Gruß,
The Count

Das der Metalcore sich totgelaufen hat ist in aller Munde. Die meisten Genre Vertreter langweilen nur noch mit dem üblichen Einheitsbrei von der Stange. Jüngst bewiesen "Parkway Drive" das Gegenteil und konnten mit einer Hammer Scheibe die Core Fahne wieder etwas hoch halten. Jetzt legen "Bury Tomorrow" aber ordentlich nach und zeigen der Metal Gemeinde, das der Metalcore tatsächlich noch etwas zu bieten hat. Die Band steht seit anbeginn ihrer Zeit für Qualität und das wird sich auch 2018 nicht ändern. Diesmal scheinen die Briten im aktuellen "Black Flame" nochmal eine ordentliche Schippe obendrauf gelegt zu haben. Mit viel Herzblut, knallenden Powerriffs und Hymnen am Fließband, schreddert sich das Album mit "Parkway Drive's - Reverence" ein wahres Kopf an Kopf Rennen. "Black Flame" ist ein echtes Brett! Doch welches von beiden das bessere Metalcore Album in diesem Jahr darstellt, möchte ich an dieser Stelle garnicht entscheiden müssen. Viel mehr sind beide Platten derart stark, das ich für mich persönlich keinen wahren Favorit herauskristallisieren kann.

"Bury Tomorrow" verstehen es fast wie kein anderer, ihre geballte Wuchtigkeit an den Mann zu bringen. Die Songs haben grundsätzlich Mitgröhlfaktor der wahnsinnig süchtig macht, ohne dabei je ihre Dynamik und die nötige Härte vermissen zu lassen. "Black Flame" donnert wie ein Orkan und sämtliche  - eigentlich ausgenudelten Breakdowns und Hooks - pressen den Hörer derart in den Sitz, das es ein wahres Fest ist. Allein schon die Tatsache, das der Titeltrack sich als ein wahnsinnig episches Metal Meisterwerk herausstellt, steigert Laune und Erwartungen von Song zu Song.  Das groovige "My Revenge", die Ohrwurm Kracher "The Age" und "Overcast", sowie der Rausschmeißer "The Peacekeeper", sind nur wenige, genannte Highlights eines Albums, das über seine komplette Laufzeit zu überzeugen weiß. Die 10 Songs  vergehen wie im Flug und man wünscht sich am Ende nur noch mehr davon. So muss ein gutes Metal Album sein!

Unterm Strich ist "Black Flame" ein ultra brutales Meisterwerk, mit Dauerhymnen Faktor, die es trotzdem verstehen, hier und da als echte Nackenbrecher durch die Lautsprecher zu pressen. "Bury Tomorrow" stellen in dieser Hinsicht eine echte Alleinstellungsmerkmalperle im Genre dar. Bisher konnte keine Core Band so konstant den Hörer mitreißen, wie es die Briten schon seit Jahren tun. Das ist Metalcore in Perfektion! Hoffentlich noch recht lange.

The Count für Radio Rock

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