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Review: Iron Hunter - Mankind Resistance (2018) 19.08.2018 - 21:57

Klassischer Metal in Perfektion. Was die Spanier von Iron Hunter auf ihrem Debüt loslassen, ist mehr als beeindruckend. Ein wilder Trip in die gute alte Zeit. Lest hier meine Review:

Gruß,
The Count 

Kick Ass from the 80's? Wer an Bands wie Night Demon co. schon mächtig gefallen gefunden hat, wird auch Iron Hunter locker in die Riege aufnehmen. Die Spanier meddln in bester Tradition im Stile alter Helloween, Riot und Judas Priest Scheiben, mit einem Touch von Iron Maiden im Enforcer ähnlichen Soundgewand. Da kann ja auch nichts schief gehen. Mit ihrem Debüt "Mankind Resistance" wissen die Newcomer gleich ordentlich einzuschlagen. Das Quintett beherrscht sämtliche Trademarks aus dem FF. Songwriting, Leads, Hooks, Soli, Tempowechsel, alles weiß enorm mitzureißen. Die Qualität des vorhandenen Materials ist deutlich hörbar. 

Mit fetten Eingangshooks legt "In the Heat of the Night" direkt los. Der Gesang von Emi Ramirez erinnert hierbei nicht gerade wenig an Don Dokken meets Olof Wikstrand von Enforcer. Das ist absolut so gewollt. Iron Hunter wissen wie sie die Bälle zu spielen haben. "Street Warriors" überzeugt mit traditionellen Riffs und Solis. Die Gitarrenarbeit ist bei Iron Hunter wirklich allererste Sahne. Dabei sind die Songs auch immer sehr abwechslungsreich geraten. "I'll Die for You" setzt auf eine prägende Melodie, während "The Deathbringer" und "Save the World" wieder wilde klassische Guitar Licks um die Ohren feuern. Helloween lassen grüßen. Das instrumentale "Starchaser" hätte auch locker aus der Feder von Iron Maiden stammen können und "Blood, Fire & Steel" besitzt im Ansatz Manowar Attitüde. Die heißen Solis hingegen sind so dermaßen Old School, das sie immer wieder mitreißen. Früher war eben doch alles einwenig geiler. "Beyond the Black Hole" lehnt sich an alte Speed Metal Scheiben ala Blind Guardian an und der Bonus Track "Killing Machine" haut nochmal voll in die Iron Maiden Kerbe rein. 

Ganze 9 Songs, die eine Ära inhallieren, als gäbe es das hier und jetzt nicht. Verdammt beeindruckend und enorm unterhaltsam was Iron Hunter auf ihrem Debüt Album abliefern. Wer auf richtig gut gemachten Metal der alten Schule steht, wird hier mehr als gut bedient. 

The Count für Radio Rock
 

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