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Rezension: Saltatio Mortis - Brot und Spiele (2018) 25.08.2018 - 11:31

Immer wieder SaMo. Jedesmal aufs Neue faszinierend. Der musikalische Wandel wird zwar nicht von allen angenommen, doch ich kann euch versichern, das das Album richtig stark geworden ist. Meine Review könnt ihr an dieser Stelle nachlesen:

lg ★ Sari ★

Saltatio Mortis, eine Band die ich schon seit Jahren in mein Herz geschlossen habe. Vor Drei Jahren hatten sie für meinen Geschmack mit "Zirkus Zeitgeist" ihren Höhepunkt erreicht und können diesen mit "Brot und Spiele" nochmal unterstreichen. Ohrwürmer und Hymnen gibt es wieder viele, auch wenn sich die Band, textlich immer mehr dem Mittelalter abwendet und zum Deutschrock wandelt. Auch wenn das nicht jedem gefällt, sollte man doch etwas differenzieren und die Musik als Ganzes betrachten. Die ist nämlich wirklich gelungen.

Träume sind nicht immer Schäume und für SaMo sind wohl so einige in Erfüllung gegangen. Zum dritten mal steigen sie auf Platz 1 in den Album Charts ein. Der Song "Große Träume" beschreibt die Anfänge der Band und ist eine tolle Hymne geworden. 
Mit schöner Sackpfeifen Melodie startet "Dorn im Ohr", unterlegt mit harten Gitarren. Der Song ist allerdings alles andere als ein Dorn im Ohr, denn der geht richtig ab. Inhaltlich ist das zwar wieder typisch Deutschrock, ("Geradeaus und ehrlich") aber wer sich daran nicht stört, bekommt einen weiteren fetten Ohrwurm spendiert.
Es folgt mein absoluter Lieblingssong auf "Brot und Spiele". Dieser trägt den Namen "Ich werde Wind." Wunderschöne Melodie und Gesang verleiten mich dazu ihn in Dauerschleife zu hören. Mit "Europa" bringen sie einen politischen Seitenhieb gegen die aktuelle Politik. (Typisch Deutschrock, mal wieder ;-) ) Es folgt mit "Spur des Lebens" eine ruhige Ballade bevor der Titeltrack "Brot und Spiele" richtig schön Metallastig Radau macht. Bei "Nie wieder Alkohol" wird es extrem Punklastig. Ein Anti Sauflied mit Sackpfeifen im Refrain die zum Tanzen animieren. "Träume aus Eis" ist mir allerdings etwas zu Schlagerlastig und passt irgendwie nicht zu SaMo. Genauso geht es mir bei "Mittelalter." Der Song könnte 1:1 aus den Federn von Santiano stammen. Dafür hat mir aber "Brunhild" wieder richtig gefallen. Endlich wieder schön laut.  "Besorgter Bürger" ist ein weiterer politischer Seitenhieb an all die verblödete Gutmenschen. Man muss ja schon zugeben, das sich SaMo diese Masche einwenig abgeguckt haben, nachdem  sie gemerkt haben, das derartige Songs gut ankommen. Trotzdem gefällt mir auch dieser und  auch der letzte Song "Sie tanzt allein" richtig gut, in dem es abermals in der Kernaussage um typisch Deutrocklastige Themen geht. 

Insgesamt haben SaMo ein buntgemischtes Album abgeliefert, auf dem diesmal alles dabei ist. Mal Metal, mal Punk, mal Deutschrock, unterlegt mit lauten Sackpfeifen. Hier und da hat man sich natürlich etwas abgeschaut, aber das der Mittelalter Rock zu knapp käme, kann ich absolut nicht unterschreiben. Doch das viele Fans meckern, wenn sich etwas verändert, ist ja eigentlich normal. Mir hat die Mischung bis auf wenige Ausnahmen sehr gut gefallen und kann euch das Album absolut empfehlen. 

lg ★ Sari ★

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