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Rezension: Primal Fear - Apocalypse (2018) 04.09.2018 - 00:54

Primal Fear blühen auf. Was die Band in den letzten Jahren an Qualität zugelegt hat, ist überraschend wie erfrischend zugleich. "Apocalypse" bietet harte, melodische 1A Power Metal Kost! Lest hier meine Review:

Gruß,
The Count

Ich kann nicht gerade behaupten, je ein großer Fan von den deutschen Power Metallern "Primal Fear" gewesen zu sein, doch was diese Band in den letzten Jahren auf den Markt wirft, ist nach 21 Jahren Bandbestehen, absolute Sahne. Bereits bei dem Vorgänger Album "Rulebreaker" aus dem Jahre 2016, zeichnete sich ganz deutlich ab, welche bisher noch nie dagewesene Qualität in der Band schlummert. Bereits damals schon hat das Vorgänger Album bei mir persönlich einen Überraschungseffekt ausgelöst, den die Band mit dem brandneuen "Apocalypse" fortzuführen scheint. Deutschland hat einige der besten Power Metal Bands der Welt hervorgebracht, langsam aber sicher spielen sich auch "Primal Fear" in diese A Liga. Musikalisch ein Brett und mit einer unheimlichen Schärfe produziert, das man "Apocalypse" wirklich ganz oben einordnen muss. Das Riffing ist absolute Granate und driftet schon etwas in den Thrash Metal ab. Das weiß enorm zu gefallen, denn die Nackenmuskeln bleiben garantiert nicht unterfordert. "Apocalyse" bietet also absolute Headbangkost. Melodisch, hart und treibend, so könnte man die Scheibe am besten in Drei Worte fassen. 

"New Rise" und "The Ritual" untermauern deutlich die fortwährende Gangart, zwei absolute Brecher. "King of Madness" wirkt im Ansatz melodischer, hat aber nicht gerade weniger Power. "Blood, Sweat & Fear" erinnert mich einwenig an diversere Gamma Ray Nummern, nur eine Spur härter. "Supernova" - eine Power Metal Ballade der lauteren Art, so dürfen Balladen gerne sein! "Hail to the Fear" beginnt zwar mit einem endgeilen Soli, doch insgesamt scheint der Druck der ersten zwei Titel nach und nach etwas zu schwinden. "Hounds of Justice" bringt aber direkt die passende Antwort. Mit knüppelnder Metalcore Attitüde schüttelt der Song den Härtegrad wieder in obere Gefilden. "The Beast" fetzt mit ordentlich Druck hinterher und mit "Eye of the Storm" kommt eine weitere Power Metal Ballade im 8 Minuten Gewand daher. Viel Zeit zum durchatmen gibt es allerdings nicht. "Cannonball" haut als offizieller Abschluss wieder derbe auf die 12!

Die Limited Edition erweitert das Album um Drei weitere Bonus Tracks, die man sich wirklich nicht entgehen lassen sollte. "Fight Against/All Evil" atmet derbe den Geist von "Judas Priest" und "Into the Fire" hat totales 80er Jahre Feeling auf der Brust. "My War is Over" stellt dann schließlich die dritte Ballade dar, die "Apocalyse" aufweist. Normalerweise ist mir das in der Anzahl schon zuviel, aber was "Primal Fear" hier in jeder Nummer abliefern, hat absolute Daseinsberechtigung. "My War is Over" besitzt zudem ebenso einen totalen 80er Jahre Charakter und kann absolut überzeugen.

Unterm Strich hat "Apocalypse" auf den gängigen Metal Portalen meist die höchste Punktzahl eingefahren und das ist auch verdient. "Primal Fear" haben sich besonders mit den letzten zwei Alben in die erste Liga katapultiert. Wenn das mit der Band so weiter geht, kann man sich noch auf große Werke freuen. Die Limited Edition mit den Bonus Tracks ist absolute Pflicht und kann uneingeschränkt wie das komplette Album von uns empfohlen werden. Lückenfüller und Qualitätsverlust gibt es nicht. 14 Tracks (davon ein Intro) die auch alle ihre Daseinsberechtigung haben, gehen mit dem aktuellen Album Ranking konform. "Apocalyse" ist grandios!

The Count für Radio Rock

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