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Rezension: Steel Fox - Savagery (2018) 05.09.2018 - 23:17

Die Brasilianer von Steel Fox entfachen bei ihrem Debüt ein wahres Donnerwetter, doch insgesamt wirkt "Savagery" noch zu eintönig. Trotzdem sollte man das Quartett im Auge behalten. Da schlummert gewaltiges Potential! Lest hier meine Rezension:

Gruß
The Count

 

Steel Fox - eine brasilianische Power Metal Band aus Fortaleza welche nunmehr seit 1997 besteht. Die Band wurde damals von gemeinsamen Freunden aus  Kindertagen gegründet. Heute, genau 21 Jahre später veröffentlichen Steel Fox ihr Debüt Album "Savagery." Stilisch vermischen die Südamerikaner klassischen Speed und Power Metal mit einer ordentlichen Prise Thrash. Die 10 Tracks sind enorm Druckvoll und lassen trotzdem die nötige Schärfe an Melodic nicht vermissen. Das Quartett besticht vorallem durch seinen treibenden Sound. Das Metal eben kein Kindergeburtstag ist, wird gleich von Anfang an deutlich gemacht. Die ersten zwei Songs "Rescue of the Black Stone" und "My Glory" hämmern zusammen in sagenhaften 11 Minuten daher, als gäbe es kein Morgen und untermauern wofür die Band letztendlich steht. Heavy Sound, Melodien, Dramatik und Speed. Das fetzt ordentlich und macht Bock auf mehr. Der kurze Titeltrack überzeugt mit prägendem Riffing und schließt nahezu an den Vorgängern an. Leider kann "Bloody Dream" die bisherige, geballte Energie nicht gänzlich standhalten und enttäuscht teilweise mit seinem Tempowechsel im Midtempo Riffing. Der Song dreht erst zur Halbzeit richtig auf. Doch den kurzen Qualitätsabfall fangen die Brasilianer mit "Strange World of Blinds" direkt wieder auf. Turbo Drums die selbst Slayer neidisch machen. Das ist zwar alles recht geil produziert, dennoch widerholt sich das Album nach und nach mit jedem weiteren Song. "Raise Swords!" ist zwar nicht minder eine Wucht, aber unterscheid sich kaum vom bisher gehörten. Der selbstbetitelte Song "Steel Fox" macht da auch nur minimal eine Ausnahme, wenn auch dieser wieder zu gefallen weiß.  Der Rest läuft nach üblichen Schema ab. "Death to All" oder "Knights of Freedom" wummern zwar weiterhin ordentlich, doch spätestens nach 5 Titeln läuft "Savagery" auch einwenig in Gefahr, auf Dauer zu langweilen. 

Unterm Strich haben Steel Fox einen wahren Donner auf ihr Debüt gepresst. Die Zutaten stimmen größtenteils. "Savagery" ist laut, schnell und knüppelhart, leidet aber an Abwechslungsreichtum, der nur selten mal durchblitzt. Wenn Steel Fox daran noch arbeiten, werden sie in Zukunft definitiv eine interessante Alternative auf dem Metal Markt sein. 

The Count für Radio Rock

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