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Rezension: Scherbentanz - Reflektion (2018) 09.09.2018 - 20:16

Fünf Jungs aus Regensburg legen einen tollen Start hin. Neue Deutsche Härte Fans aufgepasst, hier wächst eine wirklich starke Band heran. Meine kurze Rezension könnt ihr hier nachlesen:

lg ★ Sari ★

Eine neue NDH (Neue Deutsche Härte) Band aus Regensburg entert in diesen Tagen die Republik. Ihr erstes Album "Reflektion" erschien bereits am 07.09.2018. Wir hatten bereits vorab die Gelegenheit einmal in das Album herein zu hören. Dafür bedanken wir uns auch ganz lieb bei STF-Records.

"Reflektion" bietet einen düsteren Mix aus harten E-Gitarren, Elektro Industrial und Synthesizer Klängen, wie ihn z.B. auch Schlagwetter verwenden.  Die 5 Jungs unterbreiten direkt von Beginn an, eine gelungene Stimmung. Vorallem aber versuchen "Scherbentanz" garnicht erst, bekannte Bands aus dem Sektor zu kopieren, sondern überzeugen mit eigenständigen Sound. Während ich den selbstbetitelten Song "Scherbentanz" noch für ausbaufähig halte, gefällt mir "Die List" schon deutlich besser, denn darin geht es richtig laut zur Sache. Vorallem "Ausgebrannt" bietet eine ordentliche Mischung aus atmosphärischer Synthi und E-Gitarren. Richtig stark werden Scherbentanz aber erst, als sie anfangen mit Ohrwürmern umsich zu werfen. "Traum und Meer" geht total ins Ohr und animiert mich einfach zu Tanzen. Das liegt vielleicht auch daran, das die industriellen Elemente stärker zum Vorschein kommen. Der Song "Unheil" ist dafür das beste Beispiel, denn nun hat sich die Band richtig eingegrooved. Wenn sie das Orakel von "Delphi" beschallen, gibt es kein Halten mehr. Der flotte Song hat einfach einen krachenden, melodischen Beat, der so schnell auch nicht mehr aus dem Ohr will. Ein weiterer Ohrwurm der jungen Band, aber Schluss ist damit noch längst nicht. "Mein schönstes Kind" erinnert mich einwenig an meine Lieblinge von Mono Inc. Wahrscheinlich weil der Gesang von einer weiblichen Stimme begleitet wird. Ansonsten hingt der Vergleich, weil es Scherbentanz schon wesentlich mehr krachen lassen. "Der General" macht da auch kaum halt, von der ruhigen Mittelpassage mal abgesehen. "Naivchen " ist der einzige Song der mir nicht so wirklich gefällt , aber das bleibt Geschmackssache. Zum Ende bringen Scherbentanz noch einen Song namens "Kinder der Erde", welcher ruhig beginnt, aber in der zweiten Hälfte nochmal richtig loslegt. Als Abschluss für das tolle Album, wirklich passend gewählt.

"Reflektion" hat mir bis auf einen Song sehr gut gefallen. Das Album startet souverän und steigert sich zu einem richtigen NDH Kracher. Spätestens ab "Traum und Meer" begeistert mich die Band mit ihrem fantastischen Sound und macht Lust auf mehr. Für den Anfang war das wirklich Klasse. Ich glaube man kann noch einiges von der Band erwarten. Eine Band, die meinen persönlichen Geschmack genau getroffen hat und die ich in Zukunft genauer im Auge behalten werde. 

lg ★ Sari ★
 

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