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Rezension: Nashville Pussy - Pleased to eat you (2018) 21.09.2018 - 20:51

Eine 3 Akkord Vollgas Rock Veranstaltung aus dem Süden der USA. Nashville Pussy melden sich nach 4 Jahren eindrucksvoll zurück."Pleased to eat you" ist richtig FETT! Let's Ride, Let's Rock! Lest hier meine Rezension:

Gruß
The Count

Nashville Pussy aus Altlanta, Georgia melden sich nach 4 Jahren mit neuem Material zurück. Den Namen "Pleased to eat you" trägt das mittlerweile 7te Studioalbum von Blaine Cartwright und seiner Truppe, welches sich als echtes Brett herausstellt. Die Damen und Herren von Nashville Pussy hatten über ihre komplette Discographie Höhen als auch Tiefen in ihrem musikalischen Schaffen. Die aktuelle Scheibe allerdings, dürfte wieder ganz klar zu den besseren - ja wenn nicht sogar zu den Highlights der Band zählen. Auf "Pleased to eat you" besinnt sich das Quartett auf das, was sie am besten können. Purer, schnörkelloser und dreckiger Rock'n'Roll. Nashville Pussy geben sich kaum eine Blöße. Mit dem Eröffnungsrocker "She Keeps Me Coming And I Keep Going Back" kommt gleich so ein typischer, flotter Pussy Song daher, der "Pleased to eat you" den perfekten Einstieg verpasst.  Die schon länger bekannte Single "We Want A War" ist ein solider Rocker, aber zeigt noch längst nicht, was die aktuelle Scheibe für Kracher insich trägt. Das fette "Just Another White Boy" z.B. oder "One Bad Mother" lassen echte Rock'n'Roll Herzen höher schlagen. Nashville Pussy geben vorallem dann richtig Gas, wenn sie immer noch einen drauf setzen wollen. "Woke Up This Morning" oder das melodische Endless Ride" untermauern die These deutlich, auch wenn man zwischenzeitlich mit "Drinking My Life Away" einen totalen Aussetzer auf der Platte hat. "Testify" fluppt auch nicht so ordentlich, aber das sind auch nur  insgesamt zwei Negativbeispiele einer sonst makelosen Platte. Ansonsten überzeugt die Band mit Old School Attitüde. "Go Home And Die" erinnert irgendwie an alte Pussy Scheiben. Ein Midtempo Rock'n'Roller mit klassischen Groove. "Low Down Dirty Pig" ist für mich sowas wie der Überrocker dieser Scheibe. Das Ding rockt einfach wie die Sau! Hammer Riff, The Kanadian Master of SG - Ruyter Suys voll in ihrem Element. Gänsehaut pur. Und dann dieser Triple Rausschmeißer schlechthin. Bei den letzten Drei Songs geht Buchstäblich die Post ab. Das George Thorogood angehauchte "Cckmp" ist auf gut Deutsch gesagt einfach nur Schweinegeil! Schweres Riffing, die Geige jault, Hut ab Ruyter Suys!  Der fette Blues Rocker "Hang Tight" lässt Kniescheiben wackeln and the last one  "Tired of Pretending That I Give A Shit" glänzt durch Bluesgetränkte Heavy Riffs von Blaine Cartwright und Ruther Suys. Ein richtiger Kick Ass and Go Home Motherfucker Rock'n'Roller, der nochmal alles auf die Spitze treibt.

Unterm Strich eine pure 3 Akkord Vollgas Rock Veranstaltung aus dem Süden der USA, welche der weibliche Angus Young - Ruyter Suys ihren Stempel aufdrückt. Während Drummer und Bassistin mehr als einmal die Band gewechselt haben und Nashville Pussy aktuell wieder mit neuem Line Up unterwegs sind, hat die Qualität dabei keinerlei Schaden genommen. Solange die Köpfe der Band - Blaine Cartwright und Ruyter Suys an den Krawallgeigen stehen, kann kaum etwas schief gehen. Und wenn ich zum Schluss mal meinen Kollegen Flint zitieren darf, würde sich das Fazit so anhören: "DAS ist Pussy Power echt!"

The Count für Radio Rock

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