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Interview: RockOut aus Werneuchen 23.09.2018 - 12:02

Das junge Quartett von RockOut ist seit 10 Jahren gemeinsam unterwegs. Natürlich im Auftrag des Rock! Nachdem wir uns ihr neues Album "Kneipenromantik" mal ausführlich vorgenommen hatten, wurde es Zeit, der Band selbst mal auf den Zahn zu fühlen. In unserem Interview geben RockOut eine Menge interessante und lustige aber auch direkte und kritische Antworten. Das Ergebnis könnt ihr nun hier lesen:

lg ★ Sari ★

Das Quartett aus Werneuchen hat mit ihrem aktuellen Album "Kneipenromantik" einen deutlichen Sprung in ihrem musikalischen Schaffen hingelegt. Frischer, härter und besser als je zuvor machen RockOut wieder die Festival Bühnen unsicher. Radio Rock FM hat der Band mal näher auf den Zahl gefühlt und eine Menge interessanter Antworten bekommen.

Radio Rock FM: Hallo Jungs. Schön das ihr euch unseren Fragen stellt. Da ich euch bis vor kurzen selber noch gar nicht kannte, stellt euch doch mal kurz unseren Hörern und Lesern vor. 

Robert: Servus, wir sind RockOut aus dem wunderschönen Werneuchen östlich von Berlin, mit mir als Sänger, Kev und Sören an den Gitarren und Alex am Schlagzeug. Ach Mensch ja und Bassist bin ich auch noch. *alle lachen

Radio Rock FM:  Auf eurer Homepage habe ich gelesen, dass ihr erst kürzlich einen Bandcontest gewonnen habt und daraufhin das neue Album "Kneipenromantik" entstanden ist. Erzählt doch mal was das für ein Contest war und wie dann eins zum anderen kam.

Robert: So an sich hatte der Contest mit dem neuen Album gar nichts zu tun. Der Contest war uns einfach wichtig, weil der Gewinner auf dem Abriss Rock Festival spielen konnte. Und ein gewonnener Contest liest sich in der Biografie einfach gut und wir wollten ein bisschen auf die Kacke hauen. *lacht

Sören: Der Auftritt, die Stimmung und die Jägerklause Berlin, wo der Gig stattfand war so geil, dass wir uns dazu entschlossen haben die Fotos für das Album dort entstehen zu lassen.

Alex: Die Aufnahmen für „Kneipenromantik“ waren bis dahin schon im Kasten und wurden zu der Zeit gemischt und gemastert.

Radio Rock FM: Ihr macht jetzt bald seit 10 Jahren gemeinsam Musik und habt mittlerweile Zwei Alben produziert. Audiovisuell ist bei "Kneipenromantik" ein deutlicher Sprung unüberhörbar. "Was lange währt" ist ja in Eigenproduktion entstanden. Habt ihr mittlerweile eigentlich ein Label oder produziert ihr weiterhin selbst? 

Alex: Wir produzieren weiterhin selbst in unserem eigenen Studio bzw. Proberaum, weil wir die Freiheit dafür besitzen und auch einfach brauchen. Dadurch können wir zu 100% machen was wir wollen und wann wir es wollen.

Radio Rock FM: In der langen Zeit die ihr schon gemeinsam spielt, seid ihr stets in derselben Besetzung geblieben oder hat sich im Laufe der Zeit der eine oder andere verabschiedet? 

Kev: Gestartet sind wir 2009 zu viert. Aber nicht in der aktuellen Besetzung. Damals war Max noch Gitarrist bei uns. Er und Ich tauschten da oft noch die Rollen als Bassist und Gitarrist. Ein Jahr später kam Sören dann als fester Bassist hinzu. Zusammen übernahmen wir dann die Gitarren Parts. 2014 trennten wir uns dann von Max, weil wir andere Ziele verfolgten. Seitdem sind wir in der aktuellen Besetzung. 

Sören: Wir sind aber immer noch im guten Kontakt zu Max. Er kommt ab und zu mal zu unseren Auftritten und hält die Kamera oder besäuft sich einfach nur mit uns. 

Robert: Der alte Veggie. *lacht

Radio Rock FM: Das erste Album "Was Lange Währt", war für mein Empfinden im typischen Punkrock angesiedelt. Das neue Album geht eher in Richtung Hardrock. Wie kam es zu dem Stilwechsel und in welchen Genre ordnet ihr euch persönlich ein?

Kev: Einen Stilwechsel im eigtl. Sinne war es für uns gar nicht. Wir haben privat angefangen neue Musik zu hören, mehr Metal und so einen Kram und das muss dann irgendwann auch auf unsere eigenen Songs abgefärbt haben.

Sören: Wo ordnen wir uns ein? Hmm gute Frage, nächste Frage. Es ist halt deutschsprachiger Rock’n’Roll mit Metal einflüssen. Wie Motörhead nur mit deutschen Text. *lacht

Alex: Irgendwo zwischen Deutschrock und Streetrock vllt.

Radio Rock FM: Seid ihr persönlich im gleichen Genre angeordnet, oder hört ihr Privat ganz andere Sachen? Und was uns natürlich ganz besonders interessiert, wer sind eure Vorbilder die euch in eurer Musik geprägt haben sowie auch eure eigenen Lieblingsbands und Künstler.

Robert: Privat hören wir überwiegend Metal. Vorallem Thrash Metal. Bands wie Exodus, Slayer, Crisix und auch Havok. Da könnten wir euch noch 100 andere nennen. Aber klar, ab und zu laufen auch mal die Onkelz oder die KrawallBrüder.

Alex: Und ich höre im Vergleich dazu mehr so die Pussyscheiße. *lacht
Mehr den klassichen Rock, Led Zeppelin und co.

Radio Rock FM: Als erste Single/Video Auskopplung habt ihr euch für "Dreckig, Hart & Wild" entschieden. Warum ist die Auswahl gerade auf diesen Song gefallen?

Kev: Der Song hat uns in der Entstehungsphase am meisten grauen Haare beschert und ist vom Songaufbau her der anspruchsvollste. Klingt komisch, ist aber so. *alle lachen

Sören: Und irgendwie finden wir, dass er ordentlich nach vorne geht und man sich dazu einfach besaufen möchte. Rundum macht uns der Song auch tierisch bock.

Alex: Aber keine Sorge, es sind noch mehrere Videos geplant. 

Radio Rock FM: Der Song "Wir Werden Uns Wiedersehen" hat es mir ja besonders angetan. Er erinnert mich ein wenig an die vielen Balladen der Onkelz. Aber auch "Dein Geweih" könnte gut in diese Schiene passen. Habt ihr euch bei den beiden Song vielleicht ein wenig an genannte Band orientiert?

Robert: Erstmal schön, das dir der Song so gefällt. Also klar, wir haben früher oft viel Onkelz gehört und die vier Frankfurter zählen auch garantiert zu unseren großen Einflüssen aber wir orientieren uns  nie direkt an irgendwelchen anderen Songs oder Bands. Meistens entstehen unsere Songs, Texte und Riffs einfach so aus einer Laune bzw. Emotion heraus. Und in „Wir Werden Uns Wiedersehen“ wird Emotion ja ziemlich groß geschrieben.

Alex: In der Musik geht es ja darum irgendetwas zu übermitteln. Seien es Emotionen wie, Trauer, Hass, Liebe oder einfach Krawall und Remmidemmi.

Kev: Ooodeeer ein Getränk schmeckt so gut, das man einen Song darüber schreiben muss. Wie wir es bei „Dein Geweih“ und diversen anderen Songs gemacht haben.

Radio Rock FM: Hand aufs Herz. Wer ist der allgemeine Song Schreiber bei euch? Oder geht bei euch alles nur zu viert?

Sören: Also früher haben wir echt zu viert am Tisch gesessen und haben die Texte zusammen geschrieben. Man das war manchmal eine anstrengende Scheiße, wo rohe Kräfte sinnlos walten. *lacht
Nein quatsch, also heute sind Robert und Kev die Hauptschreiber und das ist auch ganz gut so.

Radio Rock FM: Ihr habt ja schon sehr viele Konzerte gespielt. Auf welchen großen Bühnen, wollt ihr irgendwann mal stehen?   

Kev: Auf welchen großen Bühnen? Auf allen!

Robert: Spaß beiseite, wir wollen in Zukunft generell einfach mehr Festivals mitnehmen.

Sören: Genau aber am wichtigsten ist, dass es Freibier gibt. *alle lachen

Radio Rock FM: Die ersten 10 Jahre habt ihr bald geschafft, wo seht ihr euch in den nächsten 10 Jahren?

Sören: Erstmal hoffen wir, dass es uns in 10 Jahren noch gibt und wir nicht völlig versoffen in irgendeiner Ecke dahin vegetieren. *lacht

Alex: Ansonsten wäre es geil wenn wir bis dahin noch mehr Leute mit unserer Musik erreichen konnten.

Radio Rock FM: Und spätestens bei eurem dritten Album meldet ihr euch wieder bei uns? ;-)

Robert: Aber aller aller spätestens. *lacht
Wir hoffen ja ihr lasst euch mal bei einen unserer Auftritte blicken.

Radio Rock FM: Wir sind auf jeden Fall sehr gespannt, wohin eure Reise in Zukunft gehen wird. Haltet ihr es für möglich, das sich euer Sound nochmal komplett ändern wird? Oder seid ihr im Grundgerüst schon dort, wo ihr sein und bleiben wollt? 

Kev: Evtl. gehen wir noch mehr in die Metal Schiene aber vom Grundgerüst her hat sich RockOut gefunden. 

Alex: Das nächste Album wird ganz interessant, da probieren wir was neues aus. Eine Art Konzeptalbum, soviel können wir euch schon mal verraten. Aber das dauert bei uns ja wie immer noch eine ganze Weile.

Radio Rock FM:  Auf eurer Homepage bewerbt ihr "Kneipenromantik" mit einem Augenzwinkern und einer Überleitung auf den letzten Song damit, das euch Radiotauglichkeit und Mainstream auf gut Deutsch "gestohlen" bleiben kann. Kann man bei euch auch in Zukunft damit rechnen? 

Robert: Das auf jeden Fall! Gerade im Deutschrock ist es doch ganz schlimm geworden. Nur noch weichgespülte, glattgezogene, radiotaugliche scheiß Musik. In der Hoffnung man eckt nirgendwo an und schwimmt immer schön mit dem Strom, grausam! Es kommt einem so vor, als würde man im Radio nur noch den Einheitsbrei hören und da wollen wir auf gar keinen Fall dazu gehören!

Kev: Man kann sich halt nicht aufführen wollen wie ein Rockstar, drei Akkorde spielen und singen wie Heintje.

Alex: Man hat heutzutage ja die Freiheit alles machen zu können aber trotzdem machen alle das Gleiche.

Radio Rock FM: Letzte Frage für heute. Wer ist denn der nette, angetrunkene Herr, der das aktuelle Platten Cover ziert? *lacht

Sören: Der hübsche Kerl? Das ist Passi, einer unserer allerersten Hardcore Fans. Wir dachten, wir machen ihm mal eine Freude und hauen ihn mit aufs Cover und siehe da, es ist mega geil geworden.

Kev: Das alte Topmodel. *lacht

Radio Rock FM: Dann möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bei euch für das Interview bedanken und überlasse euch, traditionell bei uns, das letzte Wort in Richtung eurer Fans und Radio Rock FM ;-) lg ★ Sari ★ 

Robert: Wir haben zu danken! Ihr macht echt einen klasse Job, macht bitte weiter so! Und an alle Leute da draußen, bleibt wie ihr seid und seid wer ihr sein wollt. Lasst euch von niemanden irgendwas einreden aber holt euch unser neues Album, hört unsere Musik und verbreitet sie, verdammte scheiße nochmal! *alle lachen
 

Interview: ★ Sari ★ 

Fotos: facebook.com/RockOut.offiziell

Weitere Infos unter rockout-band.de

 
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