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Rezension: Brainstorm - Midnight Ghost (2018) 08.10.2018 - 19:22

Kaum überraschend, das die Heidenheimer ein erneutes 1A Power Metal Werk auf den Scheibenteller werfen. Brainstorm stehen stets für solide Kost! Lest hier meine Rezension:

Gruß
The Count 

Die Heidenheimer Power Metaler von Brainstorm waren auch mal wieder fleißig. "Midnight Ghost" stellt das mittlerweile 13te Studio Album seit ihrem Debüt 1989 dar. Dabei machen sie wieder einmal keinen Hehl um ihre Qualitäten. Alles andere als gewohnte Kost, wäre wirklich mal etwas neues gewesen, ohne das man sich derartiges wirklich wünschen würde. Das neue Werk "Midnight Ghost" schließt nahtlos dort an, wo die Band 2016 mit "Scary Creatures" aufgehört hatte. Wuchtiger, melodischer Metal wie er nur von Torsten Ihlenfeld und seine Mannen kommen kann. Auf "Midnight Ghost" protzen sie regelrecht mit Hymne um Hymne. "Devil's Eye", "Revealing the Darkness" und "Ravenous Minds" gehen runter wie Öl. Ein astreines Triple zum Auftakt. "The Prye" legt mehr Wert auf MG-Streufeuer-Drums und wuchtet sich nochmal auf ein noch härteres Level, bevor man mit dem längsten Track "Jeanne Boulet" eine Midtempo Nummer zum Luftholen einreiht. Trotz soliden Rhytmus kommt der Song erstmals nicht an seine Vorgänger heran. Dafür hat das raue "Divine Inner Ghost" mit harten Riffing und grandiosen Chorus gleich seinen Ruf, als bester Song des Albums verdient. Eine verdammt geile Nummer! Mit "When Pain Becomes Real" setzen sie gleich einen ähnlichen Song nach, diesmal mit einem gehörigen Tempowechsel, der mit allen Wassern gewaschen ist. Das fluppt einfach bei Brainstorm!  Lediglich zum Ende hin, geht den Jungs etwas die Inspiration flöten. "The Four Blessings" und das fette "Haunting Voices" funktionieren lediglich als gute Album Tracks. Dafür kann die Ballade "The Path", die ruhig beginnt und gen Mitte ordentlich aufdreht, noch einmal Gas geben.

Unterm Strich ist "Midnight Ghost" kaum eine Überraschung geworden, sondern viel mehr gewohnte Kost der alten Power Metal Recken. Also genau das was man erwartet und vielleicht sogar noch einen Tacken besser als in den letzten Jahren. Uneingeschränkte Kaufempfehlung meinerseits.

The Count für Radio Rock

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