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Michael Schenker Fest - Resurrection (2018) 12.03.2018 - 09:43

Michael Schenker Fest - Resurrection (2018)

Michael Schenker - Ein Ausnahme Gitarrist zweifelsfrei. Doch auch nach mittlerweile 40 Jahren im Geschäft, blieb der große Erfolg bis heute aus. Schenker bewegte sich mit seinen zahlreichen Band Projekten immer stets unter dem Radar. Sei es die MSG oder Temple of Rock. Seine größten Erfolge konnte er nur mit UFO feiern. Als Solo Künstler fehlt ihm meiner Meinung einfach eine viel zu große Eigenschaft. Schenker ist einfach kein Songschreiber und das macht sich all die Jahre durch und durch deutlich bemerkbar. So ist es auch nicht verwunderlich, das Schenker mittlerweile seine ganze Avangarde an ehemaligen Sängern auffährt, um wieder einen Hit zu landen. Gary Barden, Graham Bonnet, Robin McAuley und  Doogie White sind allesamt an Bord, doch war die übliche "Viele Köche verderben den Brei" Masche wirklich so eine gute Idee? Das Ergebnis auf dem aktuellen "Michael Schenker Fest - Resurrection" fällt deutlich zwiespältig aus. Überall fehlt es an Drive und am nötigen letzten Schliff. Größtenteils wirkt es so, als hätten die zahlreichen Gast Musiker nur etwas vom Band abgespult, ohne eigene Kreativität mitzubringen. Das ist schon beim Opener "Heart and Soul" spürbar. Da hilft es auch nichts, das Metallica's Kirk Hammett die Gast Gitarre übernommen hat. Der Groove ist zu festgefahren und stumpf. Die Lyrics von Robin McCauley zünden genauso wenig und irgendwo dazwischen schreddert Schenker seine Licks. Im Grunde passt dort überhaupt nichts zusammen. Das nachfolgende "Warrior" wirkt da schon um Längen besser, lässt aber eine ordentliche Portion Härte vermissen. Wirklich gut ist die All Star Formation nur, wenn sie sich auf zeitlose, melodische Hardrock Perlen konzentriert. "Take Me To The Church" oder "The Girl With The Stars In Her Eyes" sind nämlich wirklich großartig geworden. Ebenso das "Time Knows When It's Time", das aber ebenfalls wesentlich mehr Härte hätte vertragen können. Zwischendurch gibt es noch mit "Night Moods" eine Hardrock Ballade, die durchaus in Ordnung geht und das groovig rockende "Messin' Arround" kann sich hören lassen. Dagegen stehen nur leider zahlreiche, permanente Langweiler wie "Everest", "Anchors Away", "Salvation", "Livin' A Life Worth Livin" und "The Last Supper, sowie schon das zuvor völlig missglückte "Heart And Soul." 


"Resurrection" krankt also definitiv nicht an zu vielen Köchen, sondern eher daran, das das aufgefahrene Menü keine 5 Sterne Kost darstellt, was man bei den großen Namen hätte erwarten können. So bleibt es unterm Strich eine typische Michael Schenker Platte, die nichts halbes und nichts ganzes darstellt, aber dennoch zu seinen besseren Werken gezählt werden kann. Trotzdem, da wäre deutlich mehr drin gewesen!
 

The Count für Radio Rock

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