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Black Majesty - Children of the Abyss (2018) 08.10.2018 - 12:34
Black Majesty - Children of the Abyss (2018)

Endlich wieder wuchtiger Power Metal nach meinem Geschmack. Die Australier Black Majesty legen in diesem Jahr mit "Children of the Abyss" nach Drei langen Jahren ihr nunmehr 7tes Studio Album auf. Die Melbourner Turbofraktion stand seit ihrem Debüt 2002 für hohe Qualität. Bisher kann man mit Black Majesty einfach nichts falsch machen und damit reiht sich auch die aktuelle Scheibe wieder in diese Riege ein. Melodisch, schnell und ordentlich Power an den Drums und Turbobrett! Steve Janevski und Hanny Mohamed schreddern sich gewohnheitsgemäß die Seele aus den Adern. Leads und Solis zum Niederknien und auch Sänger John Cavaliere, der eindeutig in die Riege der besten Sänger des Genres gehört, leistet wieder ganze Arbeit. 

Das Album ist bis auf minimale Schwächen ziemlich makelos. Das markante Opening "Dragons Unite, sowie "Something's Going On" mit seinem treibenden Groove oder der Soli Gewitter Titeltrack "Children of the Abyss" sind erst nur der Anfang. Die Heavy Nummer "Hideaway" fetzt ordentlich und besitzt zudem noch einen eingängigen Chorus. "Wars Greed" baut sich vorerst langsam, schmettert einem aber später in gewohnter Manier um die Ohren. Der Ohrwurmcharakter kommt auch hier nicht zu kurz.  Erst "Always Running" und das etwas zu krampfhaft melodische "Lonely", empfinde ich als minimal schwächer und bei "Nothing Forever" scheint der Chorus etwas missglückt zu sein, was  ansonsten doch ein recht soliden Song darstellt. Jedoch ist das auch Meckern auf hohem Niveau. Mit dem druckvollen "Sanctified" machen Black Majesty aber wieder alles richtig. Wuchtiger Double Bass sowie hämmernde Drums sind an dieser Stelle lediglich nur als das I-Tüpfelchen genannt und der Rausschmeißer "Reach into Darkness" gibt nochmal Vollgas in Anfangsniveau Qualitäten. 

Unterm Strich wahnsinnig guter Power Metal. Geringfügig wirken 2 - 3 Songs etwas überladen und nicht ganz so verheißungsvoll. Vielleicht wollten Black Majesty stellenweise etwas zu viel des Guten und können nicht über die gesammte Laufzeit die hohe Qualität halten. Jedoch sind die Schwächen auch sehr minimal und kaum der Rede wert, so das man hier auf jeden Fall eine absolute Empfehlung aussprechen kann.   

The Count für Radio Rock

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